Radfahrstreifen an der Bulderner Straße

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...das wird zur Zeit  in der Gemeinde kontrovers diskutiert:

 

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen

 

 

 

Grüne freuen sich über Schutzstreifen

 

 

 

Endlich ist die Bulderner Straße wieder für den Verkehr freigegeben und damit wird auch die neue Führung des Radverkehrs in Richtung Ortskern deutlich. Die Grünen freuen sich, dass endlich der Komfort für den Radverkehr auf der Bulderner Straße verbessert werden konnte. Das hohe Aufkommen an Radfahrern und Fußgängern führte hier in der Vergangenheit auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg oft zu schwierigen Situationen, da Fußgänger ständig zur Seite springen und Radfahrer abbremsen mussten. Das gehört der Vergangenheit an. „Uns ist klar, dass vor allem die Autofahrer sich an diese neue Radverkehrsführung gewöhnen müssen, ist ihr Verkehrsraum doch jetzt etwas eingeschränkt worden“, erklärt Sandra Maaß. Die Stadt- und Verkehrsplanerin hat beruflich vielfach Erfahrung mit vergleichbaren Maßnahmen gesammelt. „In ein paar Monaten ist das für alle Verkehrsteilnehmer eine normale Verkehrssituation“, erläutert Maaß weiter. Der Kreis Coesfeld hat auf Anregung der Grünen im Zuge der Fahrbahnerneuerung einen sogenannten Schutzstreifen für den Radverkehr abmarkieren lassen. Der Schutzstreifen ist dem Radverkehr vorbehalten, kann aber durch den motorisierten Verkehr bei Bedarf, z.B. bei Begegnungsverkehr mit einem LKW oder Bus, befahren werden - solange keine Radfahrer gefährdet werden. Derzeit tun sich allerdings sowohl Radfahrer wie auch PKW-Fahrer mit dem ersten Schutzstreifen in Senden schwer (die WN berichtete am 28.11.2018 darüber). Dennoch sind die Grünen zuversichtlich, dass sich das in einigen Wochen eingespielt haben und Senden vielleicht weitere Schutzstreifen bekommt wird. „Es ist für uns immer noch unverständlich, dass es die CDU mit ihrer Mehrheit verhindert hat, dass für Senden ein Radverkehrskonzept erstellt wird. Wir freuen uns aber dennoch, wenigstens in Einzelfällen Verbesserungen für den Radverkehr erzielen zu können“, erklärt Philipp Scholz, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Die Grünen wollen sich weiter verstärkt für den Radverkehr einsetzen, da das Radfahren aus ihrer Sicht die klimaschonende und gleichzeitig gesunde Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellt.

 

 

 


 

Leserbrief zum Fahrradstreifen an der Bulderner Straße

 

 

 

Es ist schon erstaunlich, wie viel Wind beim Thema Fahrradstreifen an der Bulderner Straße aufgewirbelt wird. Es ist ja nicht so, dass es sich hier um eine gänzlich neue, noch nicht erprobte Art der Verkehrsführung handeln würde. Im Gegenteil, Fahrradstreifen gehören mittlerweile seit Jahrzehnten zum Bild deutscher Großstädte und sie haben sich sehr bewährt.

 

Der Radfahrer ist immer im Blickfeld der Autofahrer, besonders an Abbiegestellen sind die Verkehrsunfälle seit Einrichtung dieser deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig werden die Konflikte der Radfahrer mit den Fußgängern entschärft. Die Zahlen sprechen für sich!

 

Vielleicht sollten wir auch in Senden dieser tollen, zur Sicherheit beitragenden Streckenführung eine Chance einräumen! Mit etwas Rücksichtnahme seitens aller Verkehrsteilnehmer wird uns das sicherlich gelingen! 

 

 

 

Sandra Maaß, Langeland 13, 48308 Senden

 


Links zu weiterer Information....über Verkehrssicherheit auf Radfahrstreifen und Radwegen......gefühlte Sicherheit und Fakten:


Grüne Mobilitätskonferenz Oktober 2018 in Münster

hier klicken : LINK

 

 

 


Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2016 beantragte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mittel für die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes. Wie üblich wurde dies 2016 abgelehnt...man darf gespannt sein, wann die Mehrheitsfraktion das zu ihrem Thema macht...


Verkehrspolitik in Senden

Grüne wollen Radverkehr stärker fördern!

 

Im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen 2016 beantragte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mittel für die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes. Mit dem Antrag zielte die Partei darauf ab, das Radfahren in Senden attraktiver, komfortabler und sicherer zu gestalten, um den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich zu steigern.

 

Laut Bundesumweltministerium haben etwa 40 Prozent aller PKW-Fahrten eine Wegelänge von weniger als fünf Kilometern. Gerade im innerörtlichen Bereich haben PKW einen hohen Kraftstoffverbrauch und hohe spezifische Emissionen. Werden diese Fahrten auf das Fahrrad verlagert, dann können 100 Prozent der Emissionen reduziert werden. Das Potenzial, durch Radverkehrsförderung Treibhausgasemissionen sowie verkehrsbedingte Belastungen durch Schadstoffe und Lärm zu reduzieren, ist demnach sehr hoch. Die wichtigsten Einflussfaktoren zur verstärkten Nutzung des Rads sind Qualität und Quantität der Radverkehrsanlagen, die Führung des Radverkehrs, die Verkehrssicherheit, der Service und das allgemeine Radverkehrsklima.

 

Das Ziel, den Radverkehr in Senden stärker zu fördern, ist auch im Klimaschutzkonzept der Gemeinde Senden formuliert und durch den Rat beschlossen worden. Es ist aus Sicht der Grünen jedoch nur durch das Erstellen eines Gesamtkonzeptes für den Radverkehr erreichbar, in dem die bestehende Radverkehrsinfrastruktur analysiert und konkrete Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs aufgezeigt werden. Das zuletzt erstellte Verkehrskonzept für den Ortskern und das ÖPNV-Konzept behandeln den Radverkehr nur als Randaspekt, was für eine effiziente Radverkehrsförderung nicht ausreicht. Die Grünen sehen viele Ansatzpunkte, die Situation für den Radverkehr in Senden zu verbessern. Dies betrifft z.B. die Ausbaubreite und den Ausbauzustand von Radwegen, sichere Abstellanlagen, eine ausreichende Beleuchtung von Hauptwegeverbindungen und die Führung des Radverkehrs an Kreuzungspunkten bzw. Kreisverkehren. Auch in puncto Werbung für den Radverkehr besteht nach Auffassung der Grünen noch eine Menge Luft nach oben.

 

All diese Themen sollen im Radverkehrskonzept durch ein Fachbüro für Radverkehrsplanung bearbeitet werden. Ähnlich wie beim Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) ist zudem durch ein Radverkehrskonzept eher die Möglichkeit gegeben, an Förderprogrammen des Bundes und des Landes zu partizipieren. So hat aktuell das Bundesumweltministerium einen Wettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ausgelobt, bei dem Projekte mit bis zu 70 % gefördert werden. Es ist damit zu rechnen, dass die Radverkehrsförderung in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut wird.

 

Insgesamt sollen für die Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes 30.000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden.

 

 20. November 2015

 

Mehr aktive Mobilität in Senden

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Am 3.11.2016 erfolgte im Gemeindeentwicklungsausschuß eine Anfrage und am 10.11.2016 im Bezirksausschuß Ottmarsbocholt ein Antrag der Grünen Fraktion:

Die Verkehrssituation auf der Brücke war bereits vor einigen Jahren ein Thema - und einem Antrag der Grünen von 2009 ist es zu verdanken, dass dort heute eine Geschwindigkeitsbegrenzung besteht.

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Radverkehr Brücke K 10, Antrag von 2009
Antrag K 10 von 2009.pdf
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