Flüchtlinge in Senden

Weltweit sind momentan über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Not und politischer Verfolgung, vor Kriegen und Terror, vor gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung, vor Hunger und Krankheiten und immer mehr auch vor den Auswirkungen der Klimakrise.  Die Verzweiflung der Menschen, die sich auf den Weg machen, ist groß, sie lassen ihr Zuhause und oft auch ihre Familien zurück und riskieren, ihre Flucht mit dem Leben zu bezahlen.

 

Der Einsatz für die Rechte von Flüchtlingen ist seit jeher ein grünes Herzensthema. Für uns sind die unveräußerlichen Menschenrechte Kompass unseres Handelns.  Wir wollen, dass Flüchtlinge in Senden gut und sicher leben können, dass sie sich willkommen fühlen können und eine Perspektive für ihr weiteres Leben entwickeln können.

 

In Senden wurden seit dem 1.1.2015  über 400 Flüchtlinge zugewiesen, dies stellte die Gemeinde vor große Herausforderungen, die Flüchtlinge müssen untergebracht, verpflegt und betreut werden.

 

Die Anzahl der zugewiesenen Flüchtlinge hat zwar 2016 abgenommen, nun wird es notwendig sein, für diese Menschen Wohnraum anbieten zu können, wenn sie den Status der Anerkennung bekommen, ihre Familien nachholen und selbst Wohnungen suchen müssen.

 

Wir begrüßen das Bestreben der Gemeinde, die Flüchtlinge dezentral in Wohneinheiten unterzubringen und große Sammelunterkünfte zu vermeiden.

 

Ehrenamtliches Engagement z.B. der Flüchtlingshilfe Sendenunterstützt die Gemeinde in sehr vielen Bereichen, z.B. mit Patenschaften, beim Erlernen der Sprache und vielem anderen. Ohne dieses Engagement ist ein Gelingen der Integration nicht vorstellbar.

Alle im Rat vertretenen Parteien haben im Dezember 2015 mit der „Erklärung zur Flüchtlingssituation in Senden“ gezeigt, dass hier alle in der Gemeinde an einem Strang ziehen.

 

Aktuelle Zahlen zur Flüchtlingssituation auf der Webseite der Gemeinde Senden:

 


 Aktuell (Stand 4.10.2016) sieht die Situation in Senden wie folgt aus:

 

Zuweisungen  seit dem 1.1.2015:           408

aktuell insgesamt in Senden wohnhaft:  417

davon alleinstehende Personen:             157

Familien:                                                   63

Kinder 0-6 Jahre:                                       50

Kinder 7-16 Jahre:                                     73

Kinder /Jugendliche unter 18 Jahre:        126

 

Flüchtlinge in den Ortsteilen: 

Bösensell:              36

Ottmarsbocholt:     69

Senden:                 312