Außerordentliche Fraktionssitzung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen:


"Münsterland - Stadion" in Senden - Boesensell ?

 

Presseerklärung der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen zu diesem Artikel in der WN:

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Senden/3245609-Arena-fuer-70-Millionen-Euro-Preussen-planen-Stadion-Neubau-in-Boesensell


 

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen

 

 

 

Preußenstadion/Artikel WN vom 07.04.2018

 

 

 

In der Presse ist bereits mehrfach über das Ansinnen des SC Preußen Münster, ein neues Stadion außerhalb von Münster bauen zu wollen, da dort kein geeignetes Grundstück zur Verfügung gestellt werden konnte, berichtet worden. Derzeit hat der Verein seinen Focus auf einen Standort in Bösensell gerichtet, der aufgrund seiner Lage zwischen Bahnlinie und A 43 sehr gut geeignet scheint. Da bislang nur sehr vage Informationen zu dem Projekt vorlagen, ist der Bürgermeister der Gemeinde Senden, Sebastian Täger, von den Fraktionen des Rates beauftragt worden, sämtliche Fakten rund um das Projekt zusammenzutragen sowie mögliche Interessen der Gemeinde auszuloten, so dass Vor- und Nachteile eines Stadionbaus in Bösensell für eine abwägende Entscheidung klar auf dem Tisch liegen. „Für die Grünen kann ich sagen, dass wir bisher weder ein positives noch ein negatives Votum zu dem Projekt abgegeben haben“, stellt Fraktionssprecher Philipp Scholz klar. Entsprechend sei die Aussage des Vereinspräsidenten, Herrn Strässer, die in dem WN-Artikel vom 07.04.2018 zitiert worden ist, nicht korrekt. Strässer hatte mitgeteilt, dass er von den Fraktionen des Sendener Rates „sehr positive Signale“ erhalten habe. „Dies kann ich für meine Fraktion eindeutig ausschließen“, erklärt Philipp Scholz weiter. Soweit er informiert sei, habe es auch seitens der anderen Fraktionen keine ähnlichen „Signale“ gegeben. Richtig ist lediglich, dass bisher keine Partei das Vorhaben sofort abgelehnt hat. Die Grünen werden sich erst dann abschließend positionieren, wenn alle Fakten und Informationen vorliegen und eine umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Bösenseller, durchgeführt worden ist, so Scholz weiter. Bisher seien die Informationen zu dem Projekt jedenfalls nur sehr spärlich gewesen, was viel Raum für Spekulationen zur Ausgestaltung des Projektes ermöglicht hat. Aus der Sicht des Fraktionssprechers wäre eine frühzeitige und ernsthafte Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Es gäbe auch bereits viele Stimmen aus Bösensell, die das Projekt grundsätzlich ablehnen, was z.B. unter ökologischen Aspekten durchaus nachvollziehbar sei. „Jetzt ist es vor allem Sache des Vereins, ein Konzept vorzulegen, so dass Chancen und Risiken für Senden klar erkennbar werden“, macht Scholz deutlich. Und da sei es wenig hilfreich, wenn Herr Strässer häppchenweise und mit z.T. unkorrekten Aussagen für das Projekt Werbung macht. Die Entscheidung sei weiterhin absolut offen und die Grünen werden sich auch nicht vor den Karren des Münsteraner Vereins spannen lassen, erläutert Philipp Scholz abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

Philipp Scholz

 

Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen  

 

Jessener Str. 52

 

48308 Sendener

 

Tel. 01773440068

 

Mail: philipp.scholz2@freenet.de

 

 

 


Westfälische Nachrichten vom 29.3.2018:


WN vom 16.8.2017:


 

Neues aus dem Ortsverband der Grünen

 

 

 

Der Ortsverband der Partei Bündnis 90/Die Grünen traf sich in der vergangenen Woche zu seiner Jahreshauptversammlung, in deren Mittelpunkt Vorstandswahlen standen. Zu Beginn berichtete Kasssierer Erich Westendarp über Einnahmen und Ausgaben des Ortsverbandes sowie die vom Landesverband eingeführte Umstellung der Kassenführung auf ein parteieinheitliches System. Die von den Kassenprüfern Eckhard Scholz und Andreas Dötsch vorgenommene Kassenprüfung hatte keine Fehler oder Unklarheiten erbracht; somit konnten Kassierer und Vorstand einstimmig entlastet werden. Vorstandssprecherin Katharina Nitz-Uliczka berichtete anschließend zusammenfassend über Aktivitäten des Ortsverbandes und wesentliche Ereignisse aus den vergangenen zwei Jahren, zu denen leider auch der Tod des langjährigen Parteimitglieds Bernd Müller gehörte. Erfreulicherweise waren im Zeitraum 2014 - 15 zwei Neumitglieder zu verzeichnen, die inzwischen schon in der Fraktion mitarbeiten. Bettina Bicknese und Wolfgang Dropmann signalisierten vor dem Wahlgang, dass sie nicht mehr für den Vorstand kandidieren wollten. Die geheime Wahl ergab danach das folgende Ergebnis: Wiederwahl der Sprecherin: Katharina Nitz-Uliczka, des Sprechers Rolf Wiederkehr sowie des Kassierers Erich Westendarp. Neu in den Vorstand gewählt wurden als Beisitzerinnen Sandra Maaß und Evelyn Stauch, als Beisitzer Andreas Dötsch.

 

Zur aktuellen Ratsarbeit teilte Fraktionssprecher Philipp Scholz mit, dass die Hoffnung, Haus Palz als ein „Integratives Bürgerhaus“ zu erleben, noch nicht aufgegeben werden muss. Aus dem Arbeitskreis Windkraft berichtete Scholz, dass man neue Konzentrationsflächen ausgewählt habe, in denen nun auch die Fläche der Bürgerwind GBR in Ottmarsbocholt enthalten ist. Das Thema wird auf der Tagesordnung des nächsten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschuss erscheinen. – Abschließend informierte Wolfgang Dropmann über den Stand der Planung der in diesem Jahr anstehenden Wahlkämpfe..

 

 

 


S. Hofschlaeger  - pixelio.de
S. Hofschlaeger - pixelio.de

 Pressemeldung WN vom 4.3.17:

„Wir wollen nicht als Bittsteller auftreten“

 

Mehr Geld für die Jugendarbeit: Gemeinde gleicht Steigerung durch Tarifanpassung aus


-sff- Senden - Wie viel darf die vom Verein „Ökumenischer Jugendtreff“ geleistete offene Jugendarbeit kosten ? Und in wie weit ist die Gemeinde Senden in Zukunft bereit, finanzielle Defizite auszugleichen ? Um diese Fragen drehte sich am Donnerstagabend eine Diskussion im Sozialausschuss.

 

 Ausgelöst wurde die Debatte durch einen Antrag des Ökumenischen Jugendtreffs, den der Vorsitzende, Pfarrer Stefan Benecke, und Geschäftsführer Andreas Dötsch vortrugen. Darin wird die Gemeinde gebeten, das in 2016 entstandene Defizit von 15539 Euro auszugleichen und den jährlichen Zuschussbetrag von 145000 Euro um 15550 Euro zu erhöhen, um kostendeckend arbeiten zu können. Im Wesentlichen seien die Mehrkosten durch tarifliche Steigerungen der Personalkosten bei den fünf pädagogischen Mitarbeitern entstanden, die sich vier Vollzeitstellen teilen.

„Wir leisten die Jugendarbeit stellvertretend für die Kommune und tun dies sehr gerne. Wir wollen aber nicht als Bittsteller auftreten“, wies Benecke darauf hin, dass nicht zuletzt durch die ehrenamtliche Vorstandsarbeit der Gemeinde Aufwand und Kosten erspart würden.

 

 Alfons Hues (CDU) erkannte die „hervorragende Arbeit“ an, wollte aber „im Sinne des Steuerzahlers“ keine automatisierte jährliche Zuschussanpassung akzeptieren. Ebenso wie Hues plädierte auch sein Fraktionskollege Gerd Gebauer mit Blick auf andere freiwillige Leistungen der Gemeinde auf eine künftige Kostendämpfung.

 

 Achim Peltzer (SPD) zeigte sich für eine Dynamisierung mit Kostenaufstellung grundsätzlich offen. Allein die Tariferhöhungen rechtfertigten solche Erhöhungen. Wolfgang Dropmann (Grüne) sah eine Erhöhung des Zuschussbetrages allein schon aufgrund des gewachsenen Aufwandes durch die Aufsuchende Jugendarbeit und die Arbeit mit Flüchtlingskindern als gerechtfertigt an.

„Wir waren immer froh in der Verwaltung, dass der Verein uns Aufgaben abgenommen hat“, trat auch Bürgermeister Sebastian Täger für den Ökumenischen Jugendtreff in die Bresche. Er schlug vor, dass die Kostenaufstellung des Vereins für das Folgejahr nicht nur beim Kreis, sondern auch bei der Gemeinde schon im November des Vorjahres eingereicht wird. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss einstimmig bei einer Enthaltung (UWG) und bewilligte die vom Verein beantragten Zuschüsse.


Grüne für Blühstreifen zur Unterstützung des Artenschutzes

Bild: Gemeinde Alsdorf

Pressemitteilung : WN  vom 1.3.2017

 

Mit Wildblumenwiesen die Artenvielfalt erhöhen

Grüne regen Umwandlung von Flächen an / Auswahl der Standorte und Saatmischungen wichtig

 

Wer kennt sie nicht, die eintönigen Restgrünflächen in den Wohngebieten und am Siedlungsrand, die oftmals nur als Hundetoilette genutzt und 4-5 mal im Jahr gemäht werden müssen. Sie haben ökologisch und gestalterisch keinen besonderen Wert, verursachen aber einen nicht unerheblichen Unterhaltungsaufwand. Gleichzeitig ist seit Jahren ein deutlicher Rückgang der Artenvielfalt festzustellen, hier insbesondere bei Insekten, die am Anfang der Nahrungskette stehen oder eine wichtige Funktion als Bestäuber haben.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen der Haushaltsberatungen im Umweltausschuss den Vorschlag eingebracht, diese Restgrünflächen in Wildblumenwiesen umzuwandeln und hierfür einen kleinen Betrag im Haushalt 2017 bereitzustellen. „Damit könnte einerseits ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet werden, zum anderen wird Senden durch die Blütenpracht noch ein Stück attraktiver“, erläutert Rolf Wiederkehr von den Grünen.

Trotz anfänglichem Wiederstand aus den CDU-Reihen soll die Initiative der Grünen nunmehr aufgegriffen und umgesetzt werden. Bürgermeister Sebastian Täger hat bereits auf dem „kurzen Dienstweg“ Gespräche mit örtlichen Landwirten geführt, die im Gegenzug an ihren Feldrainen Blühstreifen aussäen wollen. Aufgrund des geringen Kostenaufwands ist eine Darstellung im Haushalt aber nicht zwingend erforderlich, stellte Bürgermeister Täger fest. „Es ist sehr wichtig, die richtige Saatmischung für den jeweiligen Standort auszuwählen, damit das Projekt gelingt“, betont Helmut Hillringhaus, sachkundiger Bürger für die Grünen im Umweltausschuss.

Die Grünen haben Mitglieder mit entsprechender Fachkenntnis in ihren Reihen. Sie boten der Gemeinde ihre Unterstützung bei der Auswahl der Flächen und der Saatmischungen an. „Das Anlegen der Wildblumenwiesen ist zwar nicht zum Nulltarif zu haben, der deutlich geringere Unterhaltungsaufwand ist allerdings gegenzurechnen. Was zunächst nach grüner Blümchenromantik aussieht, ist tatsächlich aber eine wichtiger Beitrag, um die Artenvielfalt zu schützen, und schön aussehen wird es gleichzeitig auch“, freut sich Fraktionssprecher Philipp Scholz über die gelungene Initiative.

 

Philipp Scholz

Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen

Jessener Str. 52

48308 Senden

Tel. 01773440068

Mail: philipp.scholz2@freenet.de